D - Vertraue auf den Herrn (Psalm 27 HFA)
22 juli 2026

“Das Leben geht nicht über Rosen“, ist ein Sprichwort, das häufig ausgesprochen wird, wenn jemand Probleme hat oder anfängt zu klagen.


Der eine klagt und stöhnt bei den kleinsten Unannehmlichkeiten während der andere sein oder ihr Leben lang nicht klagt und selbst still und leise die Probleme des Lebens hinnimmt.


Ein Leben ohne zu klagen, sehen wir vor allem in der älteren Generation. „Nicht stöhnen! Nicht klagen! Mach weiter! Geh vorwärts, es kommt alles wieder gut!“, sind Worte die den Kindern mitgegeben sind in Zeiten von Krieg und Armut oder weil es die Eltern ebenso erfahren haben. An allen Ecken und Enden fehlte es in schwierigen Zeiten. Eltern ohne Zeit, Geld und Energie für das Murren der Kinder. Spielzeug gab es nicht oder kaum. Kinder mussten draußen spielen oder sich drinnen mit dem beschäftigen was es gab. Ein emotionaler Druck lag auf den Kindern hervorgerufen durch Krisenzeiten. Alle mussten irgendwie „funktionieren“.


Wie wird Klagen erfahren?


Heutzutage wird für die kleinste Kleinigkeit „Dampf abgelassen“: das Wetter, nicht freundliche Kollegen, Freunde oder Nachbarn oder etwas das nicht gelingt usw. Durch unser Klagen erhalten wir nur allzu schnell Beachtung.


Mittlerweile gilt es als bewiesen, das klagen selbst gesund sein kann. Klagen dient als „Ventil“ für Spannung oder Frustrationen. Es ist dann eher eine Art „Dampf ablassen“. Wir fühlen uns á la Minute erleichtert und atmen auf. Teilen von Problemen (also auch klagen) fördert die soziale Bindung und verstärkt zwischenmenschliche Beziehungen.


Na wie klingt das?? Klagen bindet die zwischenmenschlichen Beziehungen! Die Klage von David fördert also die Bindung zu seinem Gott. David suchte nicht die Bindung zu seinen Mitmenschen. David erzählt dem Herrn von seinen Problemen.


Ist es heutzutage anders? Einerseits entsteht eine Verbindung durch klagen, andererseits kann es zu einem Gewohnheitsmuster werden. Unser Gehirn registriert Klagen als Negativität. Klagen wir zu viel, sucht unser Gehirn nach etwas was verkehrt gehen kann wodurch das Klagen nur noch verstärkt wird. Der Klagende kann in einen Teufelskreis zurechtkommen mit allen möglichen und unmöglichen Folgen. Tja, das klingt gar nicht toll!


Klage von David - Klage von uns


David war kein klagender Mensch. Er war ein Mensch, der mit all seinen Mühen bei Gott kommen konnte. Sicher, er hat Freunde gehabt, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen. Aber als Anführer einer Gruppe von Männern mit ihren Familien oder als König hat David sich stets erst an Gott gewandt.


David hat Zeit seines Lebens Gott vertraut. Darum konnte David den 27. Psalm beginnen mit einem furchtlosen Vertrauen in Gott. Gott ist seine Kraft, sein Schutz, seine Lebensvision (Verse 1 und 3). David bezeugt einen felsenfesten Glauben in den Herrn. Er weiß der Gegner, der Feind, wird fallen. Gott steht an Davids Seite (Vers 2). Es ist Davids größter Wunsch „den Herrn zu sehen“ und „beim Herrn, in dessen Haus, Zuflucht zu finden“ (Vers 4). Was für eine Liebe in und was für ein tiefes Verlangen nach Gottes Nähe erfahren wir in Davids Worten.


Ab dem 7. Vers erzählt David Gott ganz deutlich, dass trotz des großen Vertrauens die Dinge einfach nicht nach seinen Vorstellungen laufen. David wendet sich persönlich an Gott. Dort, wo in den ersten Versen noch über Gott gesprochen wird, wendet David sich in den Versen 7 bis 13 direkt mit seinen Klagen an Gott. Es fühlt sich an als ob der Himmel geschlossen ist. Hat David einen Fehler begangen? Menschen haben ihn verlassen. Hat Gott sich ebenfalls abgewendet???


In dieser Situation kann die Abwärtsspirale seinen Anfang finden: Niemand hört, niemand hört zu! Unser Gehirn empfängt nur die Einsamkeit. Was nun? Hilflosigkeit macht den Weg frei und eine Kontrolle von außen (in negativem Sinn) wird möglich. Die Eigenverantwortung verwischt, ja, verschwindet selbst. Außenstehende sind gezwungen die Probleme zu lösen.


David dagegen lässt nicht zu, dass sich Hilflosigkeit oder Einsamkeit einen Weg in sein Herz bahnt! Der Feind hat nicht, nein niemals, das letzte Wort! David klammert sich fest an seinen Glauben!


“Vertraue auf den Herrn“, sagt David zu sich selbst und zu uns. „Vertraue auf den Herrn“. David weiß, dass er Gott wieder loben wird. Das Lied beginnt mit einem Lobgesang und mit Vertrauen in Gott. Das Ende des Liedes will ihn und uns anspornen zu warten, zu vertrauen. Gott wird David stärken. In allem Elend und in allen Mühen ist David niemals allein. Ja, der Mensch meint zu fühlen und zu wissen, dass Gott nicht zuhört und nicht nahe ist. Das ist jedoch keineswegs Realität!


Genau wie David damals können wir aus den Erinnerungen an Gottes Treue zu Seinem Volk Israel schöpfen und an Gottes Treue zu den Menschen heute.


Klagen kann leider resultieren in eine bösartige Spirale von Einsamkeit und Negativität in leben, denken und fühlen. Klagende Menschen werden allein gelassen, weil sie zu viel Negativität verbreiten.


David ist sich bewusst, dass Gott bei ihm war, ist und immer sein wird. Die Güte und Liebe Gottes bringt David zurück von der demütigen Position des Beschwerdeführers zu der erhabenen Position des geliebten Kindes von Gott. David vertraut und liebt Gott.


Wichtig ist heute, sich, wie David, bis zu zweimal daran zu erinnern, unser Vertrauen in den Herrn zu stellen. Vertrauen ist gleichzusetzen mit Warten auf den richtigen Zeitpunkt. Wir realisieren uns außerdem, dass wir stark sind mit Gottes Hilfe und ein mutiges Herz erhalten. Menschen in jeder Zeit und in jeder Situation erfahren durch Davids Loggesang Unterstützung von und durch Gott. Und zwar in jedem Moment durch die Jahrhunderte und in jedem Moment unseres Lebens.


Welche Situation belastet Sie? Können Sie mit mir zusammen den Psalm 27 singen trotz ihrer momentanen Situation (Problemen, Klagen)?

Wollen Sie mir davon erzählen? Melden Sie sich gerne.


• Psalm 27: Vertrauen in Gott. Ein Psalm Davids.



1Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Bei Ihm bin ich geborgen wie in einer Burg. Vor wem sollte ich noch zittern und zagen?

2Wenn mich gewissenlose Leute in die Enge treiben und mir nach dem Leben trachten, wenn sie mich bedrängen und mich offen anfeinden – am Ende sind sie es, die stürzen und umkommen.

3Selbst, wenn eine ganze Armee gegen mich aufmarschiert, habe ich dennoch keine Angst. Auch wenn sie einen Krieg gegen mich beginnen, bleibe ich ruhig und zuversichtlich.

4Um eines habe ich den HEERN gebeten; das ist alles was ich will: Solange ich lebe, möchte ich im Haus des HERRN bleiben. Dort will ich erfahren, wie freundlich der HERR ist, und still nachdenken in seinem Tempel.

5Er bietet mir Schutz in schwerer Zeit und versteckt mich in seinem Zelt. Er stellt mich auf einen hohen Felsen,

6unerreichbar für meine Feinde ringsumher. In seinem Heiligtum will ich Opfer darbringen, voll Freuder für den HERRN singen und musizieren.

7Hoere mich, HERR, wenn ich rufe! Hab Erbarmen mit mir und antworte.

8Ich erinnere mich, dass du gesagt hast: „Suche meine Nähe!“ Das will ich jetzt tun und im Gebet zu dir kommen.

9Verbirg dich darum nicht vor mir, stoße mich nicht im Zorn zurück! Ich diene dir, und du hast mir bisher immer geholfen. Gib mich nicht auf, verlass mich nicht, du mein Gott und mein Retter!

10Selbst wenn Vater und Mutter mich verstoßen, nimmst du, HERR, mich dennoch auf.

11Zeige mir, was ich tun soll. Führe mich auf sicherem Weg, meinen Feinden zum Trotz.

12Liefer mich nicht ihrer Rachgier aus! Falsche Zeugen verklagen mich, sie speien Gift und Galle.

13Ich aber bin gewiss, dass ich am Leben bleibe und sehen werde, wie gut es Gott mit mir meint.

14Vertraue auf den HERRN! Sei stark und mutig, vertraue auf den HERRN. (Hoffe auf den HEERN, sei stark, und dein Herz fasse Mut – Ja, hoffe auf den HEERN!)


door wALTRAUD 22 juli 2026
“Het leven gaat niet over Rozen”. Een gezegde, die wij te horen krijgen als wij moeite of problemen hebben en beginnen te klagen. Die één klaagt al bij de kleinste dingen die mis kunnen gaan en de ander leeft zonder ook maar te klagen of te vertellen dat hij het moeilijk heeft. Een klageloos leven herkennen wij vooral bij de oudere generatie. “Niet zeuren, niet klagen, doorgaan, het komt wel weer goed”, zijn woorden die voor al in oorlogstijden aan kinderen verteld worden. Voor iedereen is het gemis groot. De ouders hebben geen tijd en energie voor het gemor van de kinderen. Speelgoed is weinig of niet aanwezig. Kinderen moeten of buiten spelen of zich binnen met bijna niets vermaken. De emotionele druk van die tijd op kinderen is sterk aanwezig. Iedereen moet op de een of andere manier “functioneren”. Hoe wordt klagen ervaren? Vandaag de dag wordt soms voor de kleinste obstakels “stoom afgeblazen”: Het weer, een niet attente collega, vriend, buurman of wat dan ook. Door te klagen krijgen wij snel de aandacht van medemensen. Inmiddels is bewezen, dat klagen zelfs gezond kan zijn. Klagen dient als “uitlaatklep” voor spanning of frustraties. Het is dan meer een soort “ontlading”. De mens ervaart een onmiddellijke verlichting. Delen van problemen (dus ook klagen) creëert een sociale verbinding en versterkt menselijke banden. Dat klinkt toch geweldig: klagen verbindt ons met onze medemensen. Door te klagen creëert David een verbinding met zijn God. David gaat niet naar zijn medemensen. David verteld zijn problemen aan zijn Heer. Dat lijkt vandaag anders. Net zoals klagen een verbinding opbouwt, kan klagen tot een gewoontepatroon worden. Onze hersenen registreren ons klagen als negativiteit. Als wij veel klagen zoekt ons brein naar alles wat mogelijk mis kan gaan of wat ons ongelukkig maakt. En nog meer maakt klagen. De klager kan in een vicieuze cirkel terecht komen met alle gevolgen van dien. Nou, dat is nu heel iets anders! Klacht van David - klacht van ons David was niet iemand die te veel klaagde. Hij was een mens die met zijn problemen bij God terecht kon. Ondanks dat hij heeft vrienden naast zich had die hem met raad en daad ter zijde stonden, richt zich David als leider van een groep mannen met gezinnen of als koning altijd eerst tot God. David vertrouwt zijn hele leven op God. Daarom kan David de psalm 27 beginnen met het uitspreken van zijn vrijmoedig vertrouwen in de Heer. God is zijn kracht, zijn bescherming, zijn leven (vers 1 en 3). David getuigt van een rotsvast geloof in zijn Heer. Hij weet dat de tegenstander zal vallen. God staat aan de kant van David (Vers 2). De grootste wens van David is “het aanschouwen van de Heere” en “het schuilen in de tent van de Heere” (Vers 4). Wat een liefde voor en diep verlangen naar Gods nabijheid toont David hier! Vanaf vers 7 begint David toch duidelijk aan God te vertellen dat het ondanks zijn grote vertrouwen niet meezit. David richt zich persoonlijk tot God. Waar voorheen nog over God gesproken wordt, wordt David nu in de verzen 7 tot en met 13 concreet met zijn klagen. Het is als of de hemel gesloten is. Heeft David iets verkeerd gedaan? Mensen verlaten hem, God ook??? Hier kan de vicieuze cirkel beginnen: niemand hoort, niemand luistert. Ons brein ontvangt alleen maar eenzaamheid. Wat nu? Hulpeloosheid maakt de weg vrij om externe controle te zoeken. Hierbij kan de eigen verantwoordelijkheid wegvagen. Anderen moeten het maar oplossen. David laat niet toe dat hulpeloosheid en eenzaamheid de weg vinden naar zijn hart. De vijand heeft niet, never nooit niet, het laatste woord. David houdt zich vast aan zijn geloof. “Wacht op de Heere” zegt David tegen zichzelf en nu tegen ons. Wacht op de Heere. David weet dat hij God weer zal loven. Het begin van zijn lied was een lofzang met vertrouwen in God en het einde van het lied wil aansporen om te wachten. God zal David weer sterk maken. In alle ellende en moeite zal David nooit alleen zijn. Ja, de mens meent te voelen dat God even niet luistert en nabij is. Dit is niet realiteit! Net als David toen, kunnen wij putten uit de herinneringen aan de trouw van God voor Zijn volk Israël en voor ons mensen nu. Klagen kan resulteren in een vicieuze cirkel van eenzaamheid en negatief leven, denken en voelen. Mensen verlaten klagende mensen omdat zij alleen maar negatieve gedachten verspreiden. David weet dat God hoe dan ook dicht bij hem was, is en zal zijn. De goedheid en de liefde van God brengen hem terug van de lage positie van de klager naar de hoge positie van vertrouwen en geloof in God, terug naar de herinnering een kind van God te zijn. Het is belangrijk om zichzelf tot tweekeer toe te herinneren dat wij mogen wachten op de Heere. (En misschien nog wel vaker!) Daarnaast mogen wij beseffen dat wij sterk zijn en met behulp van God een sterk hart ontvangen. Davids lofzang maakt bewust dat de mensen in elke tijd steun nodig hebben. In elke tijd door de eeuwen heen en in elke tijd van ons eigen leven. In welke situatie bevind jij je? Kun jij samen met mij deze psalm 27 zingen ondanks je moeite en je klaag? Laat het me weten. Wat kan ik voor je betekenen? • Psalm 27: Sterk in de HEERE, en psalm van David. 1 De HEERE is mijn licht en mijn heil, voor wie zou ik vrezen? De HEERE is mijn levenskracht, voor zie zou ik angst hebben? 2 Toen kwaaddoeners op mij afkwamen, om mij levend te verslinden – mijn tegenstanders en mijn vijanden – struikelden zij zelf en vielen. 3 Al belegerde mij een leger, mijn hart zou niet vrezen; al brak er een oorlog tegen mij uit, toch vertrouw ik hierop. 4 Één ding heb ik van de HEERE verlangd, dát zal ik zoeken: dat ik wonen mag in het huis van de HEERE, al de dagen van mijn leven, om de liefelijkheid van de HEERE te aanschouwen. 5 Want Hij doet mij schuilen in Zijn hut op de dag van het onheil. Hij verbergt mij in het verborgene van Zijn tent. Hij plaatst mij hoog op een rots. 6 Nu heft mijn hoofd zich omhoog boven mijn vijanden, die mij omringen. Ik zal in Zijn tent offers brengen onder geschal van trompetten; ik zal zingen, ja ik zal psalmen zingen voor de HEERE. 7 Hoor, HEERE, mijn stem als ik roep; wees mij genadig en antwoord mij. 8 Mijn hart zegt tegen U wat U Zelf zegt: Zoek mijn aangezicht! Ik zóek U aangezicht, HEERE, 9 verberg Uw aangezicht niet voor mij. Wijs Uw dienaar nicht af in toorn, U bent mijn hulp geweest; laat mij niet in de steek en verlaat mij niet, o God van mijn heil. 10 Want mijn vader en mijn moeder hebben mij verlaten, maar de HEERE zal mij aannemen. 11 HEERE, leer mij Uw weg, leid mij op een geëffende pad omwille van mijn belagers. 12 Geef mij niet over aan de begeerte van mijn tegenstanders, want valse getuigen zijn tegen mij opgestaan en mensen die briesen van geweld. 13 Als ik toch niet had geloofd dat ik de goedheid van de HEERE zou zien in het land van de levenden, ik was vergaan. 14 Wacht op de HEERE, wees sterk en Hij zal uw hart sterk maken; Ja, wacht op de HEERE.
door Waltraud 2 juni 2026
Vor kurzem las ich einen Artikel über Mentale Stärke. Es bezieht sich auf meine Grundhaltung oder Einstellung. Die Frage, wie kann ich als Mensch in meiner eigenen Grundhaltung stark werden, wird behandelt. Grundlage des Artikels ist das 4-C-Modell von Prof. Peter Clough aus dem Jahr 2012. Es geht um Kontrolle, Hingabe, Herausforderungen und Vertrauen. Modell aus der weltlichen Sicht. (Siehe das Bild unter diesem Blog) Kontrolle (Control) bedeutet in dem Model, das die Person das Gefühl hat, Kontrolle über das eigene Leben und alle Umstände zu haben, einschließlich der Emotionen und des Lebenssinns. Durch Hingabe (Commitment) bin ich als Mensch bereit, Ziele zu setzen, daran festzuhalten oder gegebene Versprechen zu halten. Der eigenen Motivation unterliegt den Herausforderungen, (Challanges) die ich aktiv annehme oder angehe. Das Selbstvertrauen (Confidence) befähigt, persönlichen Überzeugungen zu leben und umzusetzen. Das Modell beschreibt den Menschen als jemanden der auf Grund seiner Kontrolle und Hingabe Widerstandkraft (Resilienz) erfährt. Widerstandskraft (und Anpassungsfähigkeit) ist hierbei die Fähigkeit oder die Möglichkeit nicht nur in unerwarteten Situationen, sondern selbst danach, gut zu können funktionieren oder zu bleiben funktionieren. Jedoch: Das Leben ist anders: Der Gedanke die Situation zu kennen bedeutet in keiner Weise das sie so ist, wie sie eingeschätzt wird. Unser Handeln kann darum falsch sein oder ein falsches Resultat bringen. Wir sind als Menschen nicht geschaffen, um für uns selbst zu kämpfen. Kontrolle zu haben und zu halten, bedeutet, einen ständigen geistigen Kampf zu erfahren. Eine Änderung sollte bei der Kontrolle der Emotionen in dem Modell beschrieben werden. Es geht darum das die Person nicht abgelenkt wird durch die eigenen Emotionen. Dies ist ein Kampf der sich in unserem Kopf, besser gesagt, in unserem Denken, abspielt. Wir können diesen Kampf nicht gewinnen, wenn wir nicht einen Helfer an unserer Seite haben. Es ist schwierig einen Kampf, der sich außerhalb unseres eignen Ichs abspielt zu gewinnen. Veränderungen finden nur statt, wenn wir einen starken Helfer haben, der ohne wenn und aber an unserer Seite bleibt. Die Mitmenschen sind kaum dazu in der Lage. Jeder hat seine eigenen Schwierigkeiten mit dem eigenen Streit umzugehen und kann sich selten auch noch um andere kümmern. Wir können versuchen im Leben, in unseren Lebensumständen, den Emotionen und dem Lebenssinn, Kontrolle zu haben. Leider lässt sich selbst in der Kontrolle das Gefühl nicht ausschalten. Das Gefühl kommt aus unserem Inneren, dem Herzen. Unser Herz ist nicht umsonst geschaffen um in der Mitte unseres Körpers zu sein. Es ist unser Mittelpunkt, der Lebensmittelpunkt. Das Schlagen des Herzens unterliegt nicht unserer Kontrolle. Für mich fehlt in diesem Modell der Schöpfer des Lebens, der Pflanzen- und der Tierwelt, der Erde und des Universums. Er ist derjenige der an der Seite seiner Geschöpfe (den Menschen) steht. Er ist die Kraftquelle die uns Kraft (Waffenrüstung) gibt für den geistigen Kampf. Durch die Jahrhunderte haben wir Menschen erfahren, dass wir nichts sind ohne den Schöpfer. Noch immer ist der Kampf um unsere Gedanken ein Kampf auf geistiger Ebene. Ich kann diesen Gedanken mitgeben: Glaube es oder glaube es nicht, aber dieser Kampf macht es schwierig. Es ist ganz einfach: Gott ist derjenige der uns mental stärkt. Und das vor allem in unseren geistigen Streitereien. Durch Hingabe an Gott erfahren wir, dass er die Hilfe und der Rückhalt ist. Er ist derjenige der uns hilft so zu werden, wie er uns geschaffen hat. Er ist es der uns in unseren Herausforderungen zur Seite steht damit wir nicht untergehen. Anpassungsfähigkeit ist in der heutigen Welt unmöglich. Die Schnelllebigkeit der Technik - der zu treffenden Entscheidungen, die innerhalb von kurzer Zeit schon wieder überholt sind - überholt uns Menschen. Zum anderen ist es so, dass es eine Gegenpartei in der geistigen Welt gibt. Es ist der Teufel. Suchen wir aktiv Herausforderungen, dann könnte er es sein, der uns ein Bein stellt. Er hilft nicht, er lässt uns fallen! Sobald ich als Mensch beginne mein Vertrauen in Gott zu setzen anstelle in meine eigene Person, werde ich feststellen, dass ich vieles kann, weil ich den Helfer an meiner Seite habe. Der Helfer ist der Schöpfer der Welt und nicht der Herrscher in der Welt. Gott ist mein Retter, mein Helfer, meine Kraft und meine Orientierung. Die Bibel gibt hier Zeugnis von: „Und doch ist es Gott alleine, der beides in euch bewirkt: Er schenkt den Willen und die Kraft“ (Philipper 2:13) oder „Bei Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich“ (Markus 10,27). Mental stark werden kann alleine mit und in Gott. Denn in einem kranken Körper wohnt ein kranker Geist. Im Umkehrschluss heißt das: In einem starken Körper wohnt ein starker Geist. Ich wünsche jedem Leser, dass er das wahre Glück erhält. Ein Glück wie es im ersten Psalm beschrieben wird. Ein Glück das wir erhalten, wenn wir dem schmalen Weg anstelle des breiten Weges im Leben folgen. Nachfolgend das Modell der mentalen Stärke aus der Sicht einer gelebten Beziehung mit Gott: Modell für ein Leben mit Gott. (Siehe das Bild unter diesem Blog) Gott ist voller Gnade und will uns unterstützen, beistehen und helfen. Wir brauchen ihn in unserem Leben mit all den Hindernissen, Herausforderungen, Kontrollen und unseren Emotionen. Gott kann ein Teil von uns werden, so dass Kontrolle, Hingabe, Herausforderungen und Vertrauen eine feste Grundlage in unserem Herzen erhalten. Kann ich ihnen beistehen, um zusammen mit Gott mental stark zu werden?